Schlafrhythmus von Babys

Wenn das kleine Baby geboren wird, hat es schon seinen eigenen Schlafrhythmus. Dies hat es bereits im Bauch der Mutter entwickelt in den rund 36 Schwangerschaftswochen.

Dieser Schlafrhythmus ist ganz unabhängig vom Schlafrhythmus der Mutter und unterscheidet sich auch nicht zwischen Tag und Nacht. Dieser Rhythmus muss also nach der Geburt langsam angepasst werden.

In den ersten Monaten und Jahren ändert sich der Schlafrythmus im Leben eines Babys extrem. Genauso wie sich das Kind entwickelt, ändert sich auch der Schlafbedarf. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle: Die Häufigkeit von Durst, Hunger, Anpassung, Entwicklung, Alter usw. hat alles eine Einwirkung auf den Rhytmus und die Dauer.

Schlafrhythmus nach Alter

Es gibt einen Durchschnittswert, nach Alter, von dem man ausgehen kann jedoch muss man sich auch bewusst sein, dass Babys individuell sind und sich unterschiedlich entwickeln. Deswegen kann der Schlafbedarf des Kindes auch von dem Durchschnittswert abweichen.

Tabelle

Alter

0-3 Monate

4-6 Monate

7-9 Monate

10-12 Monate

13-24 Monate

Schlafbedarf Gesamt

17 Stunden

14,5 Stunden

14 Stunden

14 Stunden

13,5 Stunden

Davon Tagesschlaf

50 %

30 %

25 %

20 %

15 %

REM schlaf am Gesamtschlaf

50 %

35 %

30 %

27 %

25%

Anzahl der Tagesschläfchen

4-6

3-4

2-3

1-2

1

Aktive Phasen zwischen den Schläfchen

1 Stunden

2 Stunden

3 Stunden

4 Stunden

5-6 Stunden

Ein- oder mehrmaliges nächtliches Erwachen

98 % der Babys

74 % der Babys

70 % der Babys

65 % der Babys

60 % der Kinder

Es ist normal, dass es abweicht und wenn das Kind glücklich und zufrieden ist, gibt es keine Probleme. Achten Sie aber darauf, dass wenn das Kind nicht gut schläft und übermüdet oder völlig überdreht ist, solltest du etwas unternehmen um den Schlafrhythmus und die Schlafqualität zu verbessern. Du kannst natürlich auch deinen Kinderarzt um Rat bitten.

Faktoren die den Schlafrhythmus beeinflussen

Es gibt viele Faktoren die eine große Rolle spielen, wenn es um den Schlafrhythmus geht. Genau diese bewirken auch, dass sich der Schlafrhythmus nach und nach ändert.

Schlafbedarf

Der Schlafbedarf spielt eine große Rolle und ändert den Schlafrhythmus, denn das Kind wächst und entwickelt sich weiter und braucht deswegen eine unterschiedliche Menge von Schlaf, je nach Alter. Das Baby schläft mehr, wenn es ganz klein ist, aber wacht auch mehr auf, weil die es für eine gute Entwicklung auch viel Nahrung benötigt.

Nahrung

Wenn das Kind geboren wird, ist sein Magen und Magenvolumen ganz klein. Deswegen trinkt das Kind wenig, aber oft. Das bedeutet, dass Babys öfter als Erwachsene Hunger haben und öfter gestillt oder gefüttert werden müssen. Das hat eine große Auswirkung auf das Schlafen, denn das Kind kann nicht so lange schlafen, ohne Nahrung zu bekommen.

Das Kind entwickelt sich rasch und das Magenvolumen wird größer und größer. Nach und nach trinkt es mehr und die Perioden zwischen Stillen oder Füttern werden länger. Das Kind kann dann auch länger am Stück schlafen.

Ihr müsst euch keine Sorgen machen ob das Baby zu viel schläft und nicht oft genug gestillt oder gefüttert wird. Babys haben nämlich einen eingebauten Schutzmechanismus, der verhindert, dass das Baby zu lange und zu tief schläft. Das Kind wird also immer ab und zu aufwachen, damit es gestillt oder gefüttert werden kann.

Dieser Mechanismus fördert das Wachstum und einen großen Nutzen davon zieht zum Beispiel zieht besonders das Gehirn.

Schlafzyklus

Der Schlafzyklus des Babys ist auch unterschiedlich von dem, den Erwachsene haben. Das Baby hat einen viel leichteren und REM-Schlaf (Träumen) als ältere Kinder und Erwachsene. Durch die Nacht durchläuft das Baby auch mehr Schlafzyklen als Erwachsene. Man kann eine Schlafnacht in zwei Hälften einteilen. In der ersten schlafen die Babys viel ruhiger und in der zweiten werden sie öfter wach.

Schlaftyp

Genauso wie Erwachsene können auch Kinder Viel- oder Wenig-Schläfer sein und sie können ebenso Frühaufsteher oder Nachteulen sein. Das spielt auch eine Rolle beim Schlafrhythmus, denn das Baby hat eine Präferenz wann und wie lange es am besten am Stück schläft.

Alterung

Je älter das Kind wird, desto länger schläft es in der Nacht und wird auch weniger wach. Es ist aber normal, dass Kinder besonders im ersten Lebensjahr öfters in der Nacht aufwachen. Durch den Tag werden die Wach Perioden länger und das Kind schläft weniger. Es dauert einfach eine gewisse Zeit und erst wenn das Kind ein Alter von 3 Jahren erreicht hat, schläft es nicht mehr tagsüber.

Schlafrhythmus ändern

Man kann versuchen den Schlafrhythmus des Kindes zu ändern. Zum Beispiel könnte man versuchen das Kind zu beeinflussen. Damit es länger am Morgen schläft könnte man das Kind später am Abend ins Bett legen. Der Erfolg kann aber nicht garantiert werden, denn Kinder haben genau wie Erwachsene auch eine Präferenz um früh oder spät aufzustehen.

Wenn man den Schlafrhythmus beeinflussen möchte ist es wichtig, dass man langsam vorgeht und Geduld mitbringt, denn es kann dauern bis sich der Rhythmus ändert.

Wenn man den Schlafrhythmus ändern möchte, kann man die Alltagsroutine auch versuchen zu ändern, damit das Kind früher oder später ins Bett gelegt wird. Ebenso ein Versuch wert ist, dass Einschlafritual zu verbessern. Dadurch könnte das Kind auch besser und schneller einschlafen. 

Wenn das Kind länger schlafen soll, kann man auch versuchen dem Kind zu verdeutlichen, dass es immer noch Nacht ist und damit noch genügend Zeit für Schlaf ist. Ein dunkler Raum mit schwachem Licht kann ein Kind davon überzeugen weiterzuschlafen. 

Vielen Dank, dass Sie mitlesen möchte.

Ich bin Marie. Ich bin Mutter und die Gründerin von Moonboon.

Bei Moonboon entwickeln wir ökologische und nachhaltige Babyausstattung. Hergestellt mit Umsicht für Babys und geborgene Nächte.

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