Entwicklungskalender

Sehr viel passiert in dem ersten Jahr von Babys leben. Das Kind entwickelt seine Fähigkeiten, Verständnis und Persönlichkeit. Die Entwicklungsstufen sind für Kinder verschieden, und einige Kinder sind schneller oder langsamer als andere.

Unten haben wir einen allgemeinen Entwicklungskalender geschrieben, aber machen Sie sich keine Sorgen, falls Ihr Kind sich nicht genau wie beschrieben entwickelt. Lass das Kind sich einfach entwickeln, wie es tut.

Der erste Monat

Nach der Geburt und in dem ersten Monat ist die Entwicklung nicht ganz deutlich, bedeutet aber nicht, dass das Baby nichts kann. Das Kind fängt langsam an, sozusagen.

Die wichtigsten Fähigkeiten ist in diese Stufe der Such- und Saugreflex. Diese hilft nämlich, um Nahrung zu finden, damit das Kind wachsen kann. Auch der Klammer- und Greifreflex ist besonders stark bei neugeborene.

Außerdem erkennt das Kind schon die Stimme der Mutter und vielleicht auch dem Vater, wenn es seine Stimme in der Mutterlieb gehört hat. Das Baby sieht noch nicht scharf, in eine Distanz auf 20 – 30 Zentimeter, sieht es am besten.

Blickkontakt mit dem Kind stärkt die Kommunikation zwischen Eltern und Kind. Das Kind kann auch schon einige Mimik. Wenn man die Zunge heraussteckt, macht es vielleicht nach.

Baby kann noch nicht auf dem Bauch liegen und sein Kopf heben, denn die Halsmuskulatur ist noch zu schwach. Erst gegen Ende des Monats kann das Baby vielleicht kurz der Kopf heben, wenn es in Bauchlage liegt. Die Körperhaltung des Kindes ist fast wie im Mutterlieb, und Arme und Beine sind gebeut.

In dem ersten Monat wird von dem Arzte geprüft, ob das Baby sich gut entwickelt. Diese Vorsorgeuntersuchung findet unmittelbar nach der Geburt statt. Nach etwa zehn Tage wird das Kind nochmal durchgecheckt.

Der zweite Monat

Die Halsmuskulatur wird stärker, und jetzt kann das Kind für ganz kurze Zeit sein Kopf heben, wenn es in der Bauchlage liegt. Die Sinne entwickeln sich, und das Baby erlebt die Welt bei Hören, Tasten und Sehen. Jetzt nimmt es Bilder und Geräusche deutlicher wahr, und besonders bunte Gegenstände sind interessant.

Das Baby beginnt jetzt Kontakt zu den Eltern bei verschiedenen Verhaltensmustern wie Weinen oder Klammern zu nehmen. Wenn man es anlächelt, schmunzelt es vielleicht zurück. Es fängt auch mit verschiedenen Lauten an, meistens gluckst und gurrt es.

Es fängt an, sein Körper zu befühlen, das ist aber mehr oder weniger zufällig, damit wird der Tastsinn besser. Der Greifreflex wird schwächer, und die Hände werden mehr öffnet. Es kann damit vielleicht schon kleine leichte Gegenstände für kurze Zeit halten.

Jetzt schläft das Kind mehr über nachts und weniger tagsüber. Insgesamt schläft es aber noch viel. Wenn es nicht schläft, soll es nicht nur in der Babyschale liegen, sondern auch im Kinderbett oder auf einem Teppich, damit es strampeln kann, und Bewegungen fördern.

Am Anfang des zweiten Monates wird das Kind nochmal gecheckt, und diesmal untersucht der Arzt, ob das Baby gut wächst, und wie es trinkt und schläft. Auf der Hüfte wird von Fehlstellung untersucht.

Der dritte Monat

Bei dem dritten Monat kann das Kind länger auf dem Bauch liegen, und es stützen sich auf den Unterarmen. Es kann auch für länger Zeit seinen Kopf halten. In der Rückenlage liegt das Kind meistens in gestreckter Haltung. Es hat mehr Kraft, und wenn man das Kind zum Sitzen zieht, hilft es mit seinem Kraft.

Das Kind ist jetzt bei kontrastreichen Mustern und bunten Farben fasziniert, und interessiert sich auch für seine Hände. Es ist auch auf Personen aufmerksam und guckt aufmerksam nach Bewegungen und Geräuschen.

Es kann kleine Gegenstände in den Händen halten, und führen sie vielleicht zu dem Mund. Das Nervensystem ist noch nicht ausgereift und Koordination ist für das Baby noch schwer. Greifen und loslassen kann es also noch nicht gut kontrollieren.

Der vierte Monat

Jetzt liegt das Baby in Bauchlage länger und stützen sich auf den Unterarmen. Die Nacken-, Brust- und Rückenmuskulatur ist weiter entwickelt. Damit kann es auch seinen Kopf gut halten. Wenn man das Kind in der Rückenlage legt, versucht es sich zur Bauchlage umzudrehen. Es versucht sich hochzuziehen, wenn man die Hände hält.

Das Baby ist mehr aktiv, wenn es wach ist, und es versucht alle greifbaren Gegenstände in den Mund zu nehmen. Es greift auch nach Haaren, Brillen und Uhr, und findet sein eigener Körper interessant. Der visuelle Sinn entwickelt sich und das Kind kann Dinge für länger Zeit betrachten. Auch rasseln und Glocken-Geräusche freut das Kind.

Das Kind verlangt jetzt mehr Aufmerksamkeit und möchte nicht gern allein sein. Es will gerne hochgenommen werden, und es liebt vertraute Personen und seine Stimmen zu hören. Das Kind erkennt jetzt mehrere vertrauten Personen wie Geschwister und Großeltern. Jetzt lächelt das Kind herzhaft zurück.

Bis zum Ende der vierte Monat wird der Schlafrhythmus des Kindes besser. Früher war der Schlafrhythmus nicht in einem 24-Stunden-Rhythmus, und das Kind wachte auf verschiedenen Zeitpunkten auf. Jetzt wird das Kind um selben Zeitpunkt schlafen und aufwachen.

Der fünfte Monat

Der Oberkörper wird stärker, und jetzt kann das Kind seinen Kopf halten, und für kurze Zeit allein sitzen. Es fängt auch an, auf die Seite zu Rollen. Das Kind wird neugieriger und greift nach alles was in der Nähe ist, es untersucht, betrachtet und führt alles was es in den Händen hat zum Mund. Eltern sollen deswegen aufpassen, damit das Kind nicht kleine Gegenstände verschlucken. Wenn man das Kind einem Spiegel zeigt, lächelt es sich selbst an.

Das Kind fängt mit Plappern an, und kann sich selbst für länger Zeit beschäftigen. Das Kind lernt jetzt vertraute Personen von Fremden abzugrenzen, und erkennt auch verschiedene Tonen – z.B. freundlich und ernst.

Jetzt kann das Kind Beikost erhalten. In der Regel erhalten Kinder Beikost nach 5-4 Monate. Das Kind braucht dann Beikost, um Eisen durch die Nahrung zu bekommen. Die ersten 4-6 Monate reicht der Vorrat von Eisen, der das Kind durch die Mutter in der Schwangerschaft bekommen hat.

Der sechste Monat

Das Kind bewegt sich mehr, und dreht sich mehr und mehr von Bauchlage zu Rückenlage und umgekehrt. Es kann noch nicht allein stabil sitzen, aber reicht man Baby den Finger, versucht es sich zu dem Sitzen hochzuziehen.
Das Kind entdeckt seine Füße, findet sie interessant und führt sie auch gerne zu dem Mund. Die Feinmotorik und die Auge-Hand-Koordination entwickeln sich, und das Kind bekommt mehr Feingefühl.

Wenn man das Kind anredet, reagiert es darauf und es reagiert auch auf der Umwelt mit Laute und Bewegungen. Die Dreidimensionale Sehen entwickelt sich auch, und das Kind fängt an, Basisemotionen wie Angst, Ärger und Freude zu zeigen.

Der siebte Monat

Jetzt findet das Baby es nicht mehr spannend auf dem Rücken zu liegen, und rollt lieber zu dem Bauch. Es kann auch in der Bauchlage auf Knien und Händen liegen, und nach Gegenständen mit einer Hand greifen. Jetzt kann es allein sitzen, ist aber wackelig, und sitzt immer noch am besten mit Unterstützung von z.B. einem Kissen. Jetzt macht es Spaß zu hopsen. Baby kann eine Flasche allein halten.

Jetzt wird das Kind mehr kritisch auf Fremden, und lässt sich nur von vertrauten Personen wie Mama, Papa, Geschwister und Großeltern beruhigen.
Das Kind bewegt sich viel, dreht sich fleißig, und versucht vielleicht mit den ersten Krabbelversuchen. Es geht oft langsam, und es dauert noch eine Weile, bevor das Kind erfolgreich krabbelt. Das Kind plaudert gern, und mit dem Spielzeug fängt es mit Schlagen in dem Boden, oder Tisch an.

Der achte Monat

Jetzt kann das Kind von dem Rücken zu dem Bauch ohne Hilfe drehen. Es sitzt auch stabiler selbständig, kann aber noch wackelig sein, und manche Kinder halten gerne in etwas fest. Das Kind bewegt sich nach Spielzeug und reckt und streckt sich, um Spielzeig zu langen. Es kann jetzt mit dem Daumen und Zeigefinger kleine Dinge nehmen.

Weil das Kind sich so viel bewegt, und auch gerne rollt und dreht, soll man am besten achten, dass das Kind nicht herunterfällt, wenn man das Kind auf dem Bett oder Sofa legt.

Wenn das Kind bisher noch keine Krabbelversuche gemacht hat, beginnt es vielleicht jetzt. Die ersten Krabbelversuche sind aber oft ruderartige Bewegungen. Das Kind fängt mit Tänzeln an, wenn man es auf die Füße stellt. Vielleicht versucht es auch ein Fuß nach den andern zu setzen.

Das Kind hat jetzt ein verbessertes Verständnis, und hat keine Angst, wenn etwas verschwindet. Es denkt nicht mehr, dass es ganz weg ist, wenn es das Ding nicht mehr sehen kann, sondern es fängt an nach dem Gegenstand zu suchen. Es versteht auch der Zusammenhang zwischen Handlung und Reaktion. Jetzt spielt das Kind auch ausdauernd und trainiert den Grob- und Feinmotorik.

Es hat vielleicht schon angefangen, aber jetzt kommt die Acht-Monats-Angst richtig. Das ist die Angst vor Fremden. Das Kind ist jetzt noch kritischer bei Fremden, und suchen vertrauten Personen.

Der neunte Monat

Jetzt sitzt das Baby stabil, und bewegt sich in alle Richtungen. Es macht Fortschritte mit dem Krabbeln, versucht sich erst rückwärts zu bewegen, dann Vorwärts, und die Bewegungen können echt schnell werden. Die Bewegungen bestehen wahrscheinlich immer noch in vorwärts Robben, und es wird vielleicht später vom Krabbeln abgelöst. Doch, nicht alle Kinder krabbeln, manche robben, rollen oder rutschen auf dem Po, und nicht alle versuchen mit Krabbeln, und gehen direkt von Robben zum Laufen.

Jetzt versucht das Kind sich bei Möbeln hochzuziehen. Dies ist eine Übung, die das Kind macht, bevor es mit den ersten Gehversuchen probiert.

Jetzt versteht es auch die alltägliche Routine, und seine Persönlichkeit scheinen mehr und mehr durch. Jetzt ist Spielen mit den Eltern und auch andere Babys sehr Spaß, insbesondere wiederholtes verstecken-Spiele. Auch über erkannten Lieder oder Reime freut sich das Kind. Wiedersehensfreude, wenn es Mama oder Papa sieht, ist jetzt auch groß. Das Kind wird weniger und weniger nach Mutter fixiert, und Papa spielt eine große Rolle beim Spielen.

Der zehnte Monat

Das Kind wird selbstständiger und kann sich jetzt vom Liegeposition zum Sitzen aufsetzen, und sich bei Möbeln hochziehen. Es hat aber noch nicht die Kontrolle über sein Gleichgewicht.

Spiele die jetzt Spaß machen sind Schränke und Schubladen öffnen, schließen und ausräumen. Ein andere, vielleicht nerviges, Spiel ist Gegenstände zum Boden fallen lassen oder mit einem Schwung wegzuwerfen. Das Kind übt sich bei diesem Spiel auf dem Greifen und Loslassen, denn es hört den Geräuschen und bekommt damit ein Gefühl von dem Abstand zum Boden. Das Kind kann sich aber ärgern oder mit Weinen anfangen, wenn Gegenstände aus der Reichweite sind.

Man muss immer noch bei kleinen Gegenständen aufpassen, dass das Kind sie nicht verschluckt.

Der elfte Monat

Jetzt ist das Baby mehr sicher auf den Beinen. Vielleicht kann es sich schon bei Möbeln hochziehen und entlang kleine Schritte machen, ohne umzufallen, wenn es festhält. Damit vorbereitet es sich zum Laufen. Wenn man das Kind bei den Händen nimmt, macht es vielleicht Gehversuche. Es ist aber noch nicht stabil, und steht breitbeinig und mit dem Oberkörper nach vorne geneigt.

Die Feinmotorik ist jetzt besser, und das Kind kann mit seiner Koordination Gegenstände aufheben und ordnen. Das Kind sitzt auch sicher und kann beide Hände beim Spielen oder Trinken benutzen.

Jetzt kann das Kind Gegenstände in Bilderbücher voneinander erkennen. Manche Kinder kennen die Bedeutungen von viele Wörter und vielleicht können sie sogar Gegenstände zeigen, wenn man die spezifisch nachfragen. Jetzt kann das Kind auch „Ja“ und „Nein“ verstehen und darauf reagieren, aber vergessen wieder schnell.

Wenn man die Sprache trainiert, soll man Wörter mit Gesten, Handlungen oder Bilder verbinden, um sie dem Kind begreiflich zu machen. Das Kind kann nämlich erst ein Wort sprechen, wenn es die Bedeutung versteht. Jetzt fängt das Kind auch an, bestimmte Laute für bestimmte Gegenstände zu benutzen.

Der zwölfte Monat

Das Laufenlernen geht weiter, und jetzt kann das Kind auf seinen Beinen stehen. Wenn man es unterstützt kann es auch einige Schritte laufen. Viele Kinder machen Ihre ersten Schritte rund Ihren ersten Geburtstag. Das Gleichgewicht des Kindes ist auch besser, und deswegen wird das Kind mutiger.

Jetzt sind alle wesentlichen Funktionen des visuellen Systems ausgebildet. Es kann jetzt zwei Gegenstände in einer Hand halten, und vielleicht kann es auch Dinge, wie einen Ball, werfen. Formen und Stapeln, und Gegenstände in enge Öffnungen stecken, meistert das Kind auch jetzt. Holzspielzeuge mit einer Schnur, die gezogen werden können sowie so einfache Puzzles und Bauklötzen sind jetzt Lieblingsspielzeuge. Bilderbücher sind auch sehr interessant.

Das Kind steckt immer noch Dinge in den Mund, und man muss noch mit kleinen Gegenständen aufpassen.

Jetzt fängt das Kind auch richtig mit Spielen an, erst jetzt benutzt es konzentriert seine Phantasie und es kann sich für länger Zeit selbst beschäftigen.
Vielleicht spricht das Kind die ersten Wörter. Wiedererkennbare Dinge und Musik freuen das Kind, und vielleicht versucht es die Dinge zu nennen oder auf der Musik mitzusingen.

Das Kind versteht einfache Aufforderungen, Ermahnungen und Verbote, es folgt diese aber nur kurzfristig. Es erkennt Mama und Papa, und versucht die vielleicht zu nennen.

Jetzt zeigt das Kind sein Liebe gerne, und macht es mit Umarmungen und bei Wiederholen von Dinge, die Lächeln oder Lob bei den Eltern bringt.
Schlaf wird besser, und manche Kinder schlafen etwa sieben Stunden über nachts. Der Schlafrhythmus ist aber schnell gestört z.B. bei Krankheit oder ein besonderes turbulentes Tag.

Vielen Dank, dass Sie mitlesen möchte.

Ich bin Marie. Ich bin Mutter und die Gründerin von Moonboon.

Bei Moonboon entwickeln wir ökologische und nachhaltige Babyausstattung. Hergestellt mit Umsicht für Babys und geborgene Nächte.

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